Gedenken an Dietrich Bonhoeffer und John Schehr
Im Februar haben wir zwei sehr unterschiedliche Männer geehrt, die aus ihrer moralischen Überzeugung heraus im Widerstand gegen die faschistische Diktatur ihr Leben ließen.
Im Februar haben wir zwei sehr unterschiedliche Männer geehrt, die aus ihrer moralischen Überzeugung heraus im Widerstand gegen die faschistische Diktatur ihr Leben ließen.
Am 120. Geburtstag von Dietrich Bonhoeffer, dem 4. Februar, treffen wir uns zu einer Gedenkveranstaltung an der nach ihm benannten Straße.
Es war ein Akt höchster Zivilcourage: Von der Kanzel aus predigte Dompropst Bernhard Lichtenberg gegen das NS-Regime. Er setzte sich öffentlich für verfolgte Juden, für Opfer von Zwangssterilisierungen und für all jene ein, die die Nationalsozialisten als „lebensunwertes Leben“ diffamierten.
Er erzählte von verschwundenen Badeanstalten, von seiner kommunistischen Großmutter, die den Kaffee aus dem Westen schätzte, von den Spielplätzen seiner Jugend und vom Tanztee im Seniorenheim. In einem Interview, das Petra Wilfert und Jochen Klug in den Monaten vor seinem
Das Bötzowviertel erzählt mit seinen Straßennamen vom mutigen Widerstand gegen das NS-Regime – Namen wie Dietrich Bonhoeffer, Liselotte Herrmann oder Käthe Niederkirchner prägen das Stadtbild. Auch Hans Otto, dem eine Straße vom Arnswalder Platz bis zur Käthe-Niederkirchner-Straße gewidmet ist, gehört
Enkel Raymond Fromm und Frau Anita
War es vielleicht der Versuch rechtsextremer Evangelikaler in den USA, Dietrich Bonhoeffer zu vereinnahmen, der so viele Menschen dazu bewegte, sich an seinem 80. Todestag in der nach ihm benannten Straße im Bötzowviertel zu versammeln? Bonhoeffer, der Theologe, der sich
„Sprache ist eine Waffe, haltet sie scharf!“ schrieb der Schriftsteller Kurt-Tucholsky, der am 9. Januar 1890 in Berlin geboren wurde. Der Tausendsassa war Journalist, Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und Kritiker. Er schrieb unter zahlreichen Pseudonymen, wie Kaspar Hauser, Peter
Unser Kiez-Salon zum „Schicksalstag der Deutschen“, dem 9. November, brachte die Perspektiven vieler verschiedener Menschen auf unsere traurige und beglückende Geschichte zusammen. Trotz der zwei Stunden viel zu kurz und daher ein triftiger Grund, diesen Austausch weiterzuführen.
In der Nacht auf den 28. September 1944 wurde die Widerstandskämpferin und Kommunistin Käthe Niederkirchner im KZ Ravensbrück von einem SS-Mann erschossen. Anwohner und Mitbürger erinnerten an das kurze, engagierte Leben der jungen Frau, die nur 34 Jahre alt wurde
