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Hoch- und Kräuterbeet

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Aktuelles

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Das Hochbeet ist vorbereitet für den Sommer. Hier wachsen viele Kräuter: Lavendel, Thymian, Salbei, Rosmarin, Schnittlauch, Zitronenmelisse, Maggi (Suppenkraut), Pfefferminze, Petersilie, Basilikum dazu  Rucola, Portulak, Tomaten, Erdbeeren und Stachelbeeren sowie einige essbare Blumen.

Willkommen sind Mitstreiter:innen mit Lust am Gärtnern und auf Poesie. Vor allem in der regenarmen Zeit freut sich das Beet über erfrischende Güsse!

Wer wir sind

Großstadtmenschen mit Herz für Garten, Kräuter und Poesie.

Geschichte

2012 entstand die Idee, im Bötzowkiez zu gärtnern, Urban Gardening, auch offen für die   Nachbarschaft im Kiez. Angeregt durch andere Projekte dieser Art in Berlin, sahen wir uns um nach einer geeigneten Fläche, möglichst kieznah, möglichst brachliegend, offen und gleichzeitig geschützt vor eventuellem Vandalismus. Uns schwebte neben Kräutern, Blumen und Obststräuchern eine Art „Poetischer Garten“ vor, den wir „Garten des Epikur“ nannten: Gärtnern und philosophische Gespräche, Blumen und Poesie. Wir prüften die wenigen noch frei wirkenden Stellen im Kiez, streiften durch Höfe, zwischen Häusern, Brachen u.s.w.. Wir wanderten zu einem seit langen brachliegenden umzäunten Stück (ehemals Gartenamt) im Volkspark Prenzlauer Berg und verwarfen dies wieder: zu groß, zu brach, zu weit weg.

Gelände bei der Schneider-Brauerei, 2012/ Jana Haase

Wir nahmen die eingezäunte, brachliegende Fläche bei der Schneider-Brauerei gegenüber der K.-Schwitters-Schule in Augenschein. Die Fläche gehört dem Bezirk Pankow und war ursprünglich vorgesehen für den Bau der längst überfälligen Schulsporthalle. Die dazugehörige Brauereiruine gehört wiederum einem Privatunternehmer, der in den Kellergewölben seit langem erfolgreich Musikevents organisiert. Wir führten viele Gespräche mit Schulamt und Unternehmer, über die Möglichkeit, hier temporär zu gärtnern und versuchten zwischen den beiden, seit längerem uneinigen Seiten zu vermitteln. Irgendwann merkten wir, hier bewegt sich nichts.

Werneuchener Wiese, 2014/ Jana Haase

Schließlich schlug uns der damalige (grüne) Stadtrat für Bauen vor, ein Stück auf der Werneuchener Wiese zu bepflanzen dort, wo sich das Gartendenkmal für Lenné und G. Mayer befindet, welches wir bei diesen Gelegenheiten entdeckten (!). Wir befanden aber das Gelände als zu frei zugänglich, zumal die Anwohner:innen dort gern ihre Hunde ausführen.

Am Ende wurde uns vom selben Stadtrat ein Hochbeet auf dem wiederherzustellenden Spielplatz H.-Otto-Str., Ecke L.-Herrmann-Str. in Aussicht gestellt. Da Pro Kiez e.V. dafür gerade zusammen mit dem Bezirk die Bürgerbeteiligung organisierte, passte dies. 2015, im Spätsommer wurden zur feierlichen Eröffnung des „Apfel-Spielplatzes“, auch drei aus Felssteinen gemauerte Hochbeete an den Kiez übergeben, zwei davon an zwei in der Nähe liegende Kindergärten (Sturmtüten und Guckloch), ein Hochbeet an Pro Kiez e.V.. Der Spielplatz ist frei zugänglich, aber rundherum mit einem Zaun versehen und durch zwei zu schließende Tore zu betreten. In der L.-H.-Str. befindet sich in der Nähe des einen Tores eine Wasserpumpe. Seit dem wachsen vor allem Kräuter, Erdbeeren, Stachelbeeren und essbare Blumen auf unserem Hochbeet, es gab auch schon verschiedene Tomatensorten und Bohnen. Einmalig fand ein Poeten-Treffen am Hochbeet statt.

Christine Kahlau

Kontakt

Jana Haase:
haase.jana@berlin.de

Christine Kahlau:
christine.kahlau@prokiez.de