
Julius Fromm: Ehrung für einen jüdischen Erfinder, der Geschichte schrieb
Enkel Raymond Fromm und Frau Anita
Wir laden gern uns bekannte und unbekannte Musikerfreunde zur Zusammenarbeit ein und üben uns in musikalischer Willkommenskultur.
Einmal im Monat laden wir Menschen mit und ohne musikalische Vorkenntnisse ein, spielerisch, ganz ohne Erwartungen und unvoreingenommen miteinander zu improvisieren und unsere uns angeborene Musikalität miteinander neu zu entdecken.

Enkel Raymond Fromm und Frau Anita
Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen. Frank ist Grafiker, Maria ist ehemalige Puppenspielerin, beschäftigte sich lange mit Theater, Christian ist Gitarrenlehrer und begann seine Berufslaufbahn als Elektriker. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in unserer Musik. »Es ist alles möglich. Es gibt kein Richtig und kein Falsch« für uns. Wir improvisieren musikalisch humorvoll ad hoc, was uns kommt, Geräusche, Klänge, Sounds, Rhythmen, schräg oder nicht so schräg. Wir spielen mit Konventionen, lösen uns von herkömmlichen Hörgewohnheiten, lösen uns vom Musikbegriff und immer wieder von Vorstellungen, üben uns im Nichtbeurteilen des Gehörten und des Gespielten. Wir proben, probieren aus, experimentieren, entwickeln beim Machen spielerische Aufgaben aus dem Moment heraus und hinterfragen, nehmen wahr und lassen uns gegenseitig Raum für neue Ideen und heißen sie willkommen. »Schalte den verneinenden Intellekt aus und heiße das Unbewußte als Freund willkommen« (Irving Wardle).
»Für mich ist wichtig, die Gruppe als Organismus wahrzunehmen, wach fürs Ganze zu sein. Ich möchte mich beim Spielen im Augenblick der Aktion wohlfühlen.«
»Für mich ist Humor wichtig, meine Leichtigkeit, Verbundenheit und Kreativität zu erleben, im Moment zu sein, mich und die Anderen zu überraschen, einen befreienden und erfüllenden Umgang zu erleben mit den Möglichkeiten, die ich habe«
»Für mich ist wichtig aus dem Kopf herauszukommen, mich und mein Spiel nicht zu bewerten. Ich möchte mich trauen, aus mir herauszugehen, etwas eigenes zu kreieren, zu komponieren.«
Wir arbeiten und spielen seit Ende 2016 zusammen.
Die Arbeit mit dem Publikum ist ein wichtiges Element für uns, sie ist wie ein Vergrößerungsglas, wie ein erweiterter Spielpartner:
